Die Lehre der chinesischen Arzneimittel (Yaoli) umfaßt die innere als auch die äußere Anwendung (siehe hier) sowie deren Kombination. Traditionell wurden pflanzliche, tierische und mineralische Bestandteile rezeptiert. Dabei wurde und werden die einzelnen Bestandteile sowohl auf Grundlage der Signaturenlehre als auch der tatsächlich nachweisbaren Wirkstoffe ausgewählt.

 

"Da in früheren Zeiten kein wissenschaftlicher Nachweis einzelner Inhaltsstoffe sowie von deren Wirksamkeit möglich war, erfolgte die Auswahl empirisch. Neuzeitliche wissenschaftliche Untersuchungen jedoch konnten pharmakologische und -dynamische Wirkungen feststellen, die tradierte Anwendungen untermauern."*

 

*Quelle: Leitfaden chinesische Medizin, Plus im Web, Kapitel: "Pharmakologische Wirkungen chinesischer Arzneien", Autor: Gunter Neeb

 

 

Bei tierischen Bestandteilen findet insbesondere im Westen durch die wachsende und kritische Aufmerksamkeit in Bezug auf Artenerhalt und Tierschutz ein Umdenken statt. Doch lassen sich diese Inhaltsstoffe im Regelfall gut durch pflanzliche und mineralische Bestandteile ersetzen.

 

Erweiterung und Fortsetzung folgt...