氣功, Qigong / 練功, Liangong

Qigong läßt sich mit  "aktive Übungen zur Energieführung" übersetzen, doch ist dies nur eine sehr grobe und allgemeine Beschreibung dessen, was mit den und durch die vielfältigen Übungen erreichbar ist. Allgemein unterscheidet man

 

  • hartes und weiches Qigong
  • Qigong zur Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbehandlung oder spirituellen Entwicklung
  • Übungen mit äußerer Ruhe und innerer Bewegung oder Übungen mit innerer Ruhe und äußerer Bewegung

 

Allen jedoch gemeinsam sind in unterschiedlicher Intensität und Zielsetzung Atemführung und Vorstellungskraft.

Auf der geistigen und spirituellen Ebene dient das weiche Qigong zur Kontaktaufnahme mit den feinen und universellen Energien, die das gesamte Universum bedingen und konstituieren.

 

Beim harten Qigong dienen sie dazu, den Körper widerstandsfähig gegen Schläge, Stöße und Tritte zu machen. Daher findet sich diese Form der Anwendung nahezu ausschließlich im Bereich der äußeren  Kampfkunststile (z.B. der buddhistischen Shaolin Tradition).

 

Beim weichen Qigong dienen sie dazu, das Fließen des Qi in seinen verschiedenen Manifestationsformen in den Organen, Leitbahnen und Funktionskreisen zu fördern, zu unterstützen und somit Erkrankungen vorzubeugen oder solche zu behandeln. Jedoch findet sich diese Form der Anwendung auch in den inneren Kampfkunststilen (z.B. der daoistischen Wudang Tradition).

 

Liangong (siehe Bilder unten und Video hier) umschreibt aktive Körperübungen im Sinne einer durch Energieführung gestützten Gymnastik.

 

Erweiterung und Fortsetzung folgt...